Keimtest – so geht’s:

Habt ihr viele Päckchen mit Saatgutresten zu Hause rumliegen und wisst nicht mehr, von wann es ist und ob es noch keimt? Wenn ihr euch nicht überraschen lassen wollt, macht einfach einen Keimtest. Nehmt hierzu ein Küchenpapier, legt es in den Deckel eines Marmeladenglases und zählt 20 Samenkörner hinein. Haltet das Papier dauerhaft feucht und stellt es an einen warmen Ort (ca. 20 Grad). Nach einigen Tagen könnt ihr auszählen, wie viele Samen gekeimt sind. Wenn z.B. nur noch 50 Prozent des Saatgutes keimt, wisst ihr, dass ihr doppelt so viel Samen im Beet bzw. als Anzucht aussäen müsst als eigentlich vorgesehen. Wenn ihr viel Saatgut habt und einen etwas professionelleren Keimtest machen wollt, faltet das Küchenpapier wie eine Ziehharmonika mit elf „Bergen” und zehn „Tälern”. Legt in jedes Tal zehn Samenkörner, sodass ihr am Ende 100 Samenkörner in dem Küchenpapier „untergebracht” habt. Klappt die Zieharmonika zusammen und legt an jedem Ende ein Gummi herum, damit sie nicht wieder aufklappt. Tunkt die „Talseite” des Papiers einmal kurz in Wasser und steckt das Papier in eine mit Löchern versehene Plastiktüte, die ihr auch mit einem Gummi zumacht. Legt die Tüte an einen warmen Ort und haltet das Papier feucht. Nach einigen Tagen könnt ihr die Ziehharmonika aufk lappen und relativ übersichtlich auszählen, wie viele der jeweils zehn Körner pro Tal gekeimt sind.