Rotkohl kennen wir oft vor allem klassisch zubereitet (mit Nelken, Wacholderbeeren und Äpfeln zu Salzkartoffeln und vielleicht sogar Gans) oder in der Falafel- bzw. Dönertasche. Dabei gibt es unzählige tolle Zubereitungsformen. Besonders lecker finden wir diesen fruchtigen Salat mit Walnüssen.
1 Rotkohl (etwa 1 kg)
1 Orange
1 große Hand voll Walnüsse (geknackt und frisch angeröstet)
Balsamicoessig
Olivenöl
Senf
Evtl. Honig
Den Rotkohl fein schneiden oder hobeln und mit etwas Salz einige Minuten durchkneten. Dann eine Soße aus Essig, Öl und Senf rühren und mit dem Kohl vermischen. Wer mag ergänzt etwas Honig. Das Ganze mit Salz abschmecken. Dann eine Orange schälen, in kleine Stücke schneiden und den Salat mit den gerösteten Walnüssen sowie den Orangenstückchen anrichten.
Grünkohl kann sehr vielseitig verwendet werden. Hier ein Vorschlag für ein tolles, eher unkonventionelles Rezept.
250 g Mehl mit 2 EL Öl, 125 ml Wasser und etwas Salz zu einem glatten Teig kneten, dünn ausrollen und auf ein gefettetes Blech legen. Dann 1 Becher saure Sahne, 2 fein geschnittene Frühlingszwiebeln, 1 Zehe Knoblauch, Salz und Pfeffer vermischen. Grünkohl in feine Streifen schneiden und mit Knoblauch und etwas Öl kurz anbraten. Anschließend die gewürzte saure Sahne auf dem Teig verteilen und den Kohl darüberstreuen. Wer möchte, kann noch Käse darüberreiben. Den Flammkuchen bei 200 °C ca. 20 Minuten backen. Im Backofen wird der Grünkohl auf dem Flammkuchen knusprig, und die Chips entstehen. Sehr lecker! Da gerade die ersten Jalapeños reif waren, haben wir nach dem Backen noch einige Scheiben auf dem Flammkuchen verteilt.
Dieses Rezept ist inspiriert von Delta Aleixo Salimo Osório und von Jemusse Abel Ndanduatha und Michaela Meurer für den taschenGARTEN 2024 aufgeschrieben. In diesem Kalender berichtet Delta über die Kleinbäuer*innenorganisation UPCN in Mosambik – sehr spannend, ihr könnt den Artikel hier nachlesen! Im Original wird das Rezept nicht mit Grünkohl, sondern mit Kürbisblättern zubereitet. Wir sind aber auch sehr begeistert von der Grünkohlvariante!
700 g Grünkohl
2 große Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 große Tomaten
2 EL Öl
1 Dose Kokosmilch
150 g Erdnüsse (alternativ durch Erdnussbutter ersetzen)
300 ml Gemüsebrühe
Salz und, wer es scharf mag, Chilipulver
Grünkohl waschen und zerkleinern, Zwiebeln und Knoblauch schälen und hacken. Tomaten klein schneiden, Erdnüsse mahlen oder zerstoßen. Die Zwiebeln in Öl anbraten, die Tomaten dazugeben. Dann den Kohl und den Knoblauch einrühren und einige Minuten mitbraten. Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen. Nach und nach die zerkleinerten Erdnüsse hinzugeben und bei mittlerer Hitze einkochen lassen. Mit Salz und eventuell Chili abschmecken. Die Matapa ist fertig, wenn die Flüssigkeit weitgehend eingekocht ist – sollte der Grünkohl dann noch nicht weich genug sein, einfach noch etwas Wasser hinzugeben und weiterköcheln.
Serviert wird Matapa in Mosambik mit weißem Reis. Gern wird sie zu Fleischgerichten oder mit Meeresfrüchten gegessen – aber auch die vegane Variante schmeckt ganz hervorragend. Viel Spaß beim Ausprobieren!
1 Pak Choi (in Streifen geschnitten)
1 Zwiebel (gewürfelt)
1 Zehe Knoblauch (gepresst)
weiteres Gemüse nach Belieben
Sojasoße, Salz, Chili, Curry, etwas Öl
Öl in einer Pfanne erhitzen und darin 1 TL Curry mit den Zwiebeln anbraten. Dann den Pak Choi, den Knoblauch und das restliche Gemüse dazugeben und dünsten, bis alles die gewünschte Bissfestigkeit hat. Nun mit etwas Sojasoße ablöschen und nach Bedarf mit Salz und Chili würzen. Das Gemüse passt gut zu Reis, Glasnudeln oder Kartoffeln.
1 Bd. Scheerkohl
10 eingelegte Tomaten
100 g Feta
1 Zehe Knoblauch
2 Frühlingszwiebeln
etwas Olivenöl zum Anbraten
Scheerkohl, Zwiebeln und Knoblauch kleinschneiden und anbraten bis der Kohl weich ist. Dann die kleingeschnittenen Tomaten dazugeben. Schließlich Fetawürfel dazugeben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Schmeckt gut zu Nudeln oder Kartoffeln.
4 große Kartoffeln
1 Spitzkohl
100 ml Sahne
100 ml Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
2 Zehen Knoblauch
5 getrocknete, eingelegte Tomaten
1 Feta
evtl. etwas Gouda zum Überbacken
Die Kartoffeln in dünne Scheiben hobeln und mit der Milch, 50 ml Sahne und den Gewürzen in einer Auflaufform vermischen. Wer möchte, kann die Kartoffeln mit etwas Gouda bestreuen. Dann den Spitzkohl halbieren und mit der Schnittfläche nach oben zwischen die Kartoffeln legen. Aus der restlichen Sahne, den kleingeschnittenen Tomaten, etwas Salz und dem Knoblauch eine Soße mischen und zwischen die Spitzkohlblätter gießen. Zum Schluss den Feta darüber bröseln. Bei 200°C backen, bis das Gemüse weich und der Käse knusprig ist.
500 g Grünkohl in Öl anbraten, dann etwas Wasser dazugeben und dünsten, bis er gar ist.
Dann eine Tomatensoße aus 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 400 g Tomaten (oder passierte/stückige Tomaten aus dem Glas), Salz, Pfeffer, Thymian und geriebener Schale von einer Zitrone kochen.
Eine Béchamelsauce aus 30 g Butter, 40 g Mehl, 500 ml Milch, Salz, Pfeffer und Muskat zubereiten.
Im Anschluss Béchamelsauce, Grünkohl, Tomatensoße und Lasagneplatten schichten. Auf die letzte Schicht Lasagneplatten Béchamelsauce und geriebenen Parmesan geben.
Bei 200°C 30-40 Minuten backen
Schmeckt auch mit gebratenem Radicchio statt Grünkohl gut.
