Kleine Salatkunde

Kopfsalat, Eichblatt, Romana, Eissalat, Lollo, Batavia in verschiedenen Rot- und Grüntönen... All diese Salate gehören zu Varietäten der Art Lactuca sativa. Von den einzelnen Varietäten gibt es wiederum unzählige Sorten – also verschiedene Kopfsalate, Romanasalate usw. Die Blätter sind weich bis knackig, gezackt oder rund, der Geschmack reicht von mild bis bitter. Manche bilden kompakte Köpfe, andere eher lose Rosetten, die gut als Pflücksalat geerntet werden können. Natürlich unterscheiden sie sich auch im Anbau: Achtet darauf, Sorten zu wählen, die jahreszeitlich passen. Manche Salate wachsen gut im Frühling, gehen aber im Sommer zu schnell in die Blüte. Sommersorten hingegen sind weniger empfindlich gegenüber Hitze und langen Tagen. Im Winter könnt ihr sehr frostharten Winterkopfsalat anbauen. Oft ist in der Sortenbeschreibung auch angegeben, wie pilzresistent der entsprechende Salat ist. Natürlich ergibt es Sinn, robuste Sorten auszusuchen.
Und wer noch mehr Salatvielfalt möchte: Salate aus der Gattung Cichorium wie zum Beispiel Endivien, Zuckerhut, Radicchio und Catalogna sind eine tolle Ergänzung.
Ein Salatbeet mit vielen verschiedenen Sorten sieht wunderschön aus! Und auch hier beschert euch Sortenvielfalt (und somit genetische Vielfalt) im Vergleich zum Anbau weniger Sorten eine größere Sicherheit bei unkalkulierbaren klimatischen Bedingungen.